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Wildpflanzen, Maßstab für eine gesunde Ernährung 14.5.2007

Wildpflanzen, Maßstab für eine gesunde Ernährung 14.5.2007

Am Mo 14.05.2007
Unsere einstigen "Lebens"-Mittel sind heutzutage weitgehend zu "Sterbens"-Mitteln verkommen. Mittlerweile besteht nämlich kaum noch Zweifel: die in unseren hochtechnisierten Wohlstandsgesellschaften vorherrschenden "degenerativen" Erkrankungen (Herz-/Kreislauf, Krebs, Altersdiabetes etc. - sie sind auch Haupttodesursachen!) sind ganz wesentlich durch unsere Ernährung und unseren Lebensstil verursacht. Bis zu 95% unserer täglichen Nahrung nehmen wir in Form industriell gefertigter Nahrungsmittel zu uns - von minderwertigen "raffinierten" Billig-Produkten wie weißem Zucker und weißen Mehlsorten, Trockenpulvern (Ei, Milch etc.), großchemisch erzeugten Ölen und Fetten bis hin zu Hightech-"Functional Food". Tatsächlich ist aber der Stoffwechsel unseres Körpers für derartige Nahrung nicht programmiert, unsere diesbezüglichen Gene stammen noch weitgehend aus der Steinzeit! Ähnlich wie unsere frühen Vorfahren immer wieder vor der Frage standen, ob das, was sie gerade essen wollten, giftig sei oder eben "Lebens"-Mittel, sprich lebenserhaltend, müssen wir heutigen Menschen uns in einem "Dschungel" von Angeboten und diesbezüglicher Werbung zurecht finden, einer Werbung die nicht informieren, sondern verkaufen will. Woher also weiß ich, ob ich meiner Gesundheit damit schade oder nütze? Welche Maßstäbe gibt es?

[img=1][/img] [img=2][/img] Wildpflanzen können in einem sehr vielschichtigen Sinn als die "Wurzeln unserer Gesundheit" betrachtet werden. Unser Körper hat sich im Laufe von hunderttausenden von Jahren optimal an sie angepasst. Sowohl archäologische Funde als auch aktuelle ethnomedizinische Forschungen haben erwiesen, dass der frühe Steinzeitmensch im Schnitt gesünder war als wir heutigen Zivilisierten.

In dieser Rubrik wird von unterschiedlichsten Gesichtspunkten her der Frage nachgegangen, inwieweit die Beschäftigung mit Wildpflanzen eine verlässliche Orientierung für einen gesunden Ernährungs- und Lebensstil bieten kann. Neueste Erkenntnisse aus der Forschung werden altem Wissen gegenüber gestellt, wobei immer die Frage im Mittelpunkt stehen wird: Was ist Gesundheit eigentlich? Gibt es dafür überhaupt generelle Aussagen und Regeln, sprich: lässt sich wirklich alles über einen Kamm scheren? Wie kann ich persönlich mir meine Gesundheit erhalten? Wodurch gefährde ich sie? Wie kann ich herausfinden, was für mich persönlich gesund ist, ohne anderen allzuviel glauben zu müssen? Wie kann ich - wenn es denn schon passiert ist - mit dieser oder jener Krankheit umgehen, um womöglich wieder gesund zu werden? Denn es ist meine eigene Verantwortung, für meine Gesundheit Sorge zu tragen - körperlich, seelisch, geistig - nicht etwa die des Arztes!

Und die Chancen sind sehr groß! Nur ein minimaler Prozentsatz aller Krankheiten ist rein genetisch bedingt und lässt sich nicht durch die konkrete Art unserer Ernährung und/oder unseren persönlichen Lebensstil maßgeblich beeinflussen bzw. verhindern!

Immer wieder werden auch spezielle Wildpflanzen schwerpunktartig vorgestellt, dazu gibt es Tipps zum gerade aktuellen "Angebot" in der freien Natur, Informationen, was diese Wildpflanzen an wertvollen Inhaltsstoffen bieten, Hinweise zum Sammeln und Konservieren (soweit ein Konservieren überhaupt sinnvoll ist!) - und natürlich auch reizvolle, um nicht zu sagen "raffinierte" Rezepte; denn Wildpflanzen können auch wahre "Genuss"-Mittel sein!
Dr. Günter Nöll, 14.5.2007
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  • Dr Günter Nöll, Neulengbach

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